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Implantate

Implantate- Zahnersatz mit Zukunft?

Ursachen für den Verlust natürlicher Zähne gibt es viele.
Dabei ziehen unversorgte Zahnlücken erhebliche Folgeschäden für das Gebiss nach sich. Die Nachbarzähne kippen in die Zahnlücke, der Gegenzahn wird immer länger, weil er keinen Widerstand mehr findet und der Kieferknochen bildet sich zurück.

Diese Spätfolgen müssen nicht sein. Nutzen Sie einen faszinierenden Fortschritt der Zahnheilkunde. Die zahnärztliche Implantologie bietet Therapiemöglichkeiten, bei denen sowohl im unsichtbaren (Wurzel-) wie auch im sichtbaren (Kronen-) Bereich ein Ersatz geschaffen wird. Mit Implantaten gehören lockere Prothesen, Kieferknochenschwund oder das Beschleifen gesunder Nachbarzähne der Vergangenheit an.

Die Implantat-Vorteile auf einen Blick:

  • Gesunde Zahnsubstanz wird geschont
  • Der Kieferknochen bleibt erhalten
  • Festsitzender Zahnersatz ist möglich
  • Implantate sind langlebig
  • Ästhetik und Mimik bleiben unverändert

Ob die Zahnlücke klein oder groß ist, Implantate schaffen eine sichere "natürliche" Basis zur Verankerung einer prothetischen Versorgung - selbst bei völliger Zahnlosigkeit. Der künstliche Zahnpfeiler, der die natürliche Zahnwurzel ersetzt, wird operativ in den Kieferknochen eingesetzt, um dort in einer Einheilphase von drei Monaten im Unterkiefer und sechs Monaten im Oberkiefer mit dem Knochen zu verwachsen.

Das Indikationsspektrum von Implantaten ist heute nicht begrenzt.
Neben den „klassischen“ Indikationen

  1. Einzelzahnimplantat
  2. Implantate bei einseitigen Freiendsätteln
  3. Implantate zur Stabilisierung von Totalprothesen

spielt heute die Pfeilervermehrung im Lückengebiss zum Eingliedern von festsitzendem Zahnersatz eine große Rolle. Auch ist ein reduziertes Knochenangebot, das bis vor Jahren das Eingliedern von Implantaten einschränkte, heute kein Thema mehr: Bewährte Operationsverfahren können mit körpereigenem Knochen oder Knochenersatzmaterialien Verhältnisse schaffen, die nahezu immer den Einsatz von Implantaten ermöglichen. Bei solch seltenen, schwierigen Fällen arbeiten wir sehr erfolgreich mit der kieferchirurgischen Praxis Dres. Bonsmann und Diener in Düsseldorf zusammen.

Implantatversorgung kurz gefasst

Die Implantation dauert pro Implantat ungefähr eine halbe Stunde. Unter örtlicher Betäubung wird der Kieferknochen dort freigelegt, wo das Implantat nach einer Bohrung eingesetzt werden soll. Während der Einheilphase überprüfen wir regelmäßig den Erfolg. Erst wenn das Implantat fest im Kieferknochen verankert ist, wird der eigentliche Zahnersatz geplant und ausgeführt.
Während dieser Zeit wird eine provisorische prothetische Versorgung getragen, die eine ausreichende ästhetische und funktionelle Versorgung sicher stellt.

Weitere Informationen:
http://www.dgzmk.de